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bb architektur

 

 

wettbewerb aufbahrungshalle diepoldsau

 

transzendenz

transzendenz ist die überschreitung der endlichen erfahrungswelt auf deren göttlichen grund oder von einer tieferen ebene der wirklichkeit zu einer höheren.
der abdankungssraum mit der maueröffnung und dem kreuz in der rückwand soll die wirkung der transzendenz auf die trauernden vermitteln.

gebäude

das gebäude besteht aus raumschichten „mauern mit öffnungen“, welche h öfe und r äume umschliessen oder überschreiten. der abdankungsraum und die aufbahrungsräume, sowie der trauerraum sind auf einen gemeinsamen innenhof ausgerichtet.
der vorraum der aufbahrungsräume wird durch eine öffnung in der wand belichtet. die öffnung ist mit einem sakralen ornament aus eichenholz bestückt. der vorraum wird dadurch geschützt, aber behält sich trotzdem einen bezug nach draussen.

situation

das gebäude ist so platziert, dass es im bereich der strasse einen abschluss, eine abgrenzung zum friedhof bildet. Im friedhofbereich entsteht durch die setzung des gebäudes und der neuen urnenwand ein neuer hof. mit der setzung einer eichenbaumreihe wird der neue hof zum friedhof abgeschlossen. der platz ist in kies gehalten, mit den mauern begrenzt und innmitten steht eine grosse eiche.
die eiche gilt als lebensbaum und steht für das ewige leben.

materialisierung

die mauern werden aus eingefärbtem stampfbeton in schichten erstellt. die böden ebenfalls aus eingefärbtem beton.
die aufbahrungsräume bestehend auch aus sitzbank und blumennische werden komplett mit eichenholz ausgebildet. durch die komplette ausbildung aus eichenholz wird der raum zu einer schatulle, welche alles bewahrt. die türen und fenster werden mit eichenholz und messingbeschlägen ausgeführt.